Mieten-oder-Kaufen-Rechner
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Steuern, Instandhaltung und Hausgeld stehen zusammen in einer Zeile, als Anteil am Preis pro Jahr: eineinhalb Prozent sind ein üblicher Ausgangspunkt, keine Regel.
Ergebnisse
Preissteigerung, die beide gleichzieht
—
| Was Sie beim Kauf hätten | — |
| Was Sie beim Mieten und Anlegen hätten | — |
| Unterschied am Ende | — |
| Darlehensrate | — |
Mieten heißt hier nicht, die Differenz auszugeben: Alles, was der Eigentümer über die Miete hinaus zahlt, wird zur eingetragenen Rendite angelegt, und alles, was der Mieter darüber hinaus zahlt, kommt aus demselben Topf. Sonst vergliche man jemanden, der spart, mit jemandem, der es nicht tut — und das beantwortet nichts.
Warum sagt es nicht einfach, ob man kaufen soll?
Weil die Antwort an zwei Zahlen hängt, die niemand kennt: wie stark die Immobilie steigt und wie viel das Geld bringt. Ein Rechner, der „kaufen" antwortet, versteckt eine Vermutung in einer Rechnung.
Ohne Vermutung berechnen lässt sich die Grenze: die jährliche Preissteigerung, bei der beide Wege mit demselben Vermögen enden. Darüber gewinnt Kaufen, darunter Mieten — und ob diese Zahl glaubhaft ist, entscheidet die Leserin.
Wird angenommen, dass der Mieter die Differenz spart?
Ja, und ohne das beantwortet der Vergleich nichts. Beide Seiten geben monatlich dasselbe aus: Das Eigenkapital ist von Anfang an angelegt, und alles, was der Eigentümer über die Miete hinaus zahlt, wird zur eingetragenen Rendite angelegt.
Wenn die Miete die Ausgaben des Eigentümers übersteigt — was in den späteren Jahren passiert —, wird die Differenz negativ und kommt aus demselben Topf. Einen tilgenden Eigentümer mit einem Mieter zu vergleichen, der die Differenz ausgibt, vergleicht Sparen mit Nichtsparen, nicht Mieten mit Kaufen.
Warum ist das Vermögen des Eigentümers der Preis minus die Schuld?
Weil das übrig bliebe, wenn man verkauft und das Darlehen ablöst. Am Anfang ist es wenig: Die ersten Raten sind fast nur Zinsen, die Schuld bewegt sich kaum, während das Geld weg ist.
Deshalb spricht ein kurzer Aufenthalt fürs Mieten, selbst wenn die Immobilie steigt. Die Kosten des Eigentums fallen ab dem ersten Monat an, das Vermögen kommt spät.
Wo werden die Jahressätze zu Monatssätzen?
Über die zwölfte Wurzel, nie durch Teilen durch zwölf. Zehn Prozent im Jahr sind 0,7974 Prozent im Monat, Teilen ergäbe 0,8333.
Der Abstand wirkt winzig und ist es nicht: Über ein dreißigjähriges Darlehen verschiebt er beide Seiten des Vergleichs in dieselbe Richtung — genau die Art Fehler, die das Urteil aus dem falschen Grund richtig aussehen lässt.
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